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Die jtw Spandau als neue Spielstätte

Jugendtheaterwerkstatt Spandau. Copyright: Susanne Gietl/Kulturschoxx
Jugendtheaterwerkstatt Spandau. Copyright: Susanne Gietl/Kulturschoxx
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Datum
04.01.2020

PURPLE-Tanzfestival vergrößert sich. Zu den Uferstudios, der Schillertheaterwerkstatt, die weisse Rose und Tanztangente kommt dieses Jahr die Jugendtheaterwerkstatt Spandau hinzu. Julia Schreiner hat seit drei Jahren die Leitung des Ensemblebereichs der Jugendtheaterwerkstatt Spandau (jtw) und gibt PURPLE exklusiv eine Führung.

Seit 1989 eine feste Größe

1989 entstand die jtw als freie Gruppe. Seitdem ist die Theaterwerkstatt nicht mehr aus Spandau wegzudenken. Vor allem der barrierefreie Ansatz beeindruckt.

Eintritt auf Spendenbasis

„Sehr viele Leute bekommen Hartz IV und wir haben dann gesagt, es ist unwürdig, wenn die Leute ihre Ausweise zeigen müssen. Dann lieber gleich für alle nichts und die, die können oder wollen, sollen was geben,“ erklärt Schreiner. Und das Konzept geht auf. „Zwei Drittel der geplanten Einnahmen bekommt man auch so.“ Ein großer einladender Aufenthaltsraum mit alten Sofas lädt die Besucher*innen ein, zu verweilen. Tee, Kaffee und Wasser gibts für alle umsonst, andere Getränke muss man kaufen. Auch die PURPLE-Vorstellung wird auf Spendenbasis gezeigt.

Claire Parsons sind wieder da

Claire Parsons, die 2018 mit ihrem Stück „And then“ das Publikum begeisterten, kommen dieses Jahr mit „Soon Swoon“ am 22. und 23. Januar zurück.

Ergänzung des jtw-Programms

Schreiner freut sich über die Kooperation mit PURPLE, „den Austausch mit den Kollegen aus Schweden, eine qualitativ hochwertige Produktion und die Spandauer Kinder, die sowas sonst nie kucken können.“ Denn so ein Gastspiel wäre ohne die Förderung durch PURPLE zu teuer für die vom Bezirksamt Spandau geförderte Spielstätte.

Auch die jtw arbeitet viel mit Schulen zusammen und so ergänzt „Soon Swoon“ das Programm hervorragend.

Der Garten der jtw Spandau. Foto: Susanne Gietl/Kulturschoxx

Viel künsterische Freiheit

Während der Führung erklärt Schreiner, warum sie so gern für die jtw arbeitet: „Man ist hier in einer anderen Welt und gleichzeitig hat man vielleicht auch dadurch eine riesige Freiheit in dem, was man machen kann und eine ganz andere Avantgarde, als manche Theater sich in der Stadt ,erlauben‘ können.'“ Wer ein Projekt realisieren möchte, wendet sich einfach an die jtw.

Das Gebäude bietet viel Raum für Kreativität. In der Jugendtheaterwerkstatt gibt es eine Werkstatt, außerdem laden ein schallgedämmtes Musikzimmer und ein Tanzstudio mit Spiegeln dazu ein, sie für Proben zu nutzen. Die Kostümabteilung des jtw lässt zudem keine Wünschen offen.

Im Garten sorgen alte Holzkulissen mit Palmen und Lagerfeuer zum Verweilen ein. Ein paar weitere Highlights sieht man hier:

Nicht nur für „Soon Swoon“ lohnt sich also ein Ausflug nach Spandau.

Text/Fotos: Susanne Gietl

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