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TITLE

Foto: ©Joeri Thiry
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Kompanie
Public in Private/Clément Layes, Berlin/DE, Webseite
Alter
12+
Datum
Mo, 23.01.2017, 11:00h - Uferstudios
Dauer
50 min.

Uferstudios > Studio 1

Selten bleiben wir im Hier und Jetzt. Wir schweifen immer wieder ab in Assoziationen und Gedanken. Wir denken an Liebe, wenn wir Kaffee kochen oder reisen in unbekannte Länder, während wir die Straße entlanglaufen. Die Dinge, die uns umgeben, sind dabei stille Wegbegleiter. Sie sind in geheimnisvolles Schweigen gehüllt – und sind doch nicht unbeteiligt an unseren gedanklichen Ausflügen ins Imaginäre. Wir nehmen sie wahr und schreiben ihnen Bedeutung zu. So werden sie zum Anlass, in andere Welten abzuschweifen.

Zwischen Tun und Denken liegen unendlich viele Geschichten und Möglichkeiten. Der Berliner Choreograf Clément Layes entfacht im Spielraum zwischen Ding- und Vorstellungswelt einen Kampf um Bedeutung und Situation. In wechselnden Konstellationen der Dinge legt er auf der Bühne ihr erzählerisches Potential frei und ringt ihnen humorvoll Geschichten des Alltags ab.

„Clément Layes unterhält mit einer clownesken Suche nach Sinn und Ordnung.“
Isabella Wallnöfer /Die Presse (Wien)

Konzept, Choreografie, Performance: Clément Layes In Zusammenarbeit mit: Felix Marchand, Vincent Weber Snare Drums: Steve Heather Licht: Ruth Waldeyer Sounddramaturgie: Ulrike Ertl Dramaturgie: Jonas Rutgeerts Künstlerische Mitarbeit: Jasna L. Vinovrski Presse & Produktion: björn & björn

Die Arbeiten von Clément Layes entstehen an der Schnittstelle von Choreografie, bildender Kunst und Philosophie. Sie nehmen ihren Ausgang in der Beobachtung des täglichen Lebens. Mit „Title“ knüpft der Performer und Choreograf an sein Debüt-Solo „Allege“ an, mit dem seine künstlerische Erkundung der Objekt-Welt 2010 bei den Tanztagen Berlin begann. Auf Gastspielen weltweit legte er darin den Zauber frei, dem unsere Umwelt innewohnt. Layes zeigt, wie groß die Wirkmacht der Dinge und wie vielfältig ihr Potential ist. Mit „Title“ beschließt Layes seinen Performance-Zyklus über die Dinge und die von Menschenhand gemachte Welt.

Eine Produktion von Public in Private/Clément Layes. Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und dem Fonds Darstellende Künste. Unterstützt von Sophiensæle, tanzhaus nrw, Stuk Leuven, Tanzquartier Wien, Uferstudios und Flutgraben. Dank an bold.

 

Rahmenprogramm

Vor der Performance gibt es eine spielerische Einführung, bei der die Entstehungsideen zum Stück vorgestellt und ein Zugang zur spezifischen, abstrakten Welt des Stückes angeregt wird.
Nach der Vorstellung gibt es eine assoziative Interaktion mit dem Künstler sowie ein moderiertes Nachgespräch mit dem Publikum .
Dauer: ca. 20min.

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